WER WIR SIND Die Idee der Community-Stiftung
Warum wir die Community-Stiftung aufgebaut haben
Die Community-Stiftung entsteht aus einer Überzeugung: Communities, die seit Generationen gegen Rassismus kämpfen und gesellschaftliche Veränderungen vorantreiben, brauchen eigene Ressourcen, eigene Strukturen und langfristige Planbarkeit.
Unser Ziel ist es, in den kommenden Jahren ein finanzielles Fundament aufzubauen, das antirassistische Communities-Arbeit über Generationen trägt. Damit Organisationen und Bewegungen langfristig unabhängig und selbstbestimmt arbeiten, ihr Wissen bewahren und ihre Errungenschaften verteidigen können.
Denn seit Jahrzehnten organisieren sich rassismuserfahrene Communities selbst. Sie begleiten Menschen nach rassistischer Gewalt, beraten bei Diskriminierung, schaffen Schutzräume, organisieren politische Bildung, setzen sich für Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe ein. Sie erinnern an Geschichten, die oft übersehen werden, geben Erfahrungen an nachfolgende Generationen weiter und entwickeln Wissen darüber, wie selbstbestimmt gegen Rassismus Widerstand geleistet werden kann.
Viele demokratische Fortschritte wurden durch diese Kämpfe angestoßen. Genau dieses Wissen, diese Erfahrungen und diese selbstorganisierten Strukturen müssen langfristig gestärkt und erhalten werden.
Aus dieser Geschichte heraus – und für unsere Zukunft – schaffen wir die Community-Stiftung.
Seit Generationen organisieren sich rassismuserfahrene Communities in Deutschland. Unsere Communities bewahren Geschichten, die in Deutschland oft übersehen oder verdrängt werden: Geschichten von Kolonialismus, Arbeitsmigration, Flucht, Ausbeutung und Widerstand. Aus ihnen ist Wissen gewachsen, über Diskriminierung und ihre Folgen, über Selbstorganisierung, Solidarität und Wege, gesellschaftliche Veränderungen gemeinsam voranzubringen. Dieses historische Wissen über frühere Bewegungen verstehen wir als Voraussetzung dafür, um heutige Kämpfe miteinander zu verbinden und langfristige solidarische Netzwerke aufzubauen.
Aus den Kämpfen der Communities sind Vereine, Beratungsstellen, Kulturorte, Bildungsinitiativen und solidarische Netzwerke entstanden. Sie unterstützen Menschen, denen Teilhabe, Rechte, Sicherheit und Würde im Alltag immer wieder abgesprochen werden. Sei es auf dem Wohnungsmarkt, in der Schule, bei der Arbeit oder im Kontakt mit Behörden. Communities leisten diese Arbeit oft mit knappen Mitteln und großem ehrenamtlichem Engagement. Genau diese Strukturen sollen von der Community-Stiftung nachhaltig gestärkt und abgesichert werden.
Unser Vorhaben
Die Community-Stiftung ist mehr als eine Organisation – sie ist eine kollektive Antwort. Die erste ihrer Art in Deutschland. Denn wir glauben: Eine gerechtere Gesellschaft entsteht, wenn Menschen sich zusammenschließen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas aufbauen, das bleibt. Die Stiftung baut auf dem Wissen, den Erfahrungen und der Selbstorganisierung rassismuserfahrener Communities auf.
Förderung verstehen wir als verantwortungsvolle Umverteilung von Ressourcen. Deshalb wollen wir Geld, Mitbestimmung und nachhaltige Unterstützung dorthin bringen, wo Menschen seit Jahrhunderten gesellschaftliche Veränderungen gestalten.
Unterstütze uns, damit wir langfristige Strukturen aufbauen können.
Unterstütze uns, damit unsere Community-Stiftung wächst.